お召し上がれ。: Japanischer Spinatsalat mit Sesamdressing

Japanischer Spinatsalat zu veganem Sushi

お召し上がれ。heißt „Guten Appetit!“ auf japanisch – zumindest wurde mir das so aufgeschrieben. Und den wünschen wir euch und werdet ihr auch garantiert haben, wenn ihr unser leckeres Rezept für japanischen Spinatsalat mit Sesamdressing (jap. Gomae) ausprobiert.

Ich esse den japansichen Spinatsalat seit vielen Jahren immer bei meinem Lieblings-Japaner als Beilage und habe mich bei unserem letzten Sushi-Date mit unseren Freunden daran gewagt, ihn endlich mal selber zu machen. Und was kann ich sagen? Es war super einfach und (fast) genauso lecker wie im Restaurant. Der kommt bei uns jetzt garantiert öfters auf den Tisch. Praktischerweise ist er von Natur aus vegan (sofern man eine vegane Sojasoße verwendet).

Japanischer Spinatsalat mit Sesamdressing ist der perfekte Begleiter zu selbstgemachten veganem Sushi. Ich mache Sushi am liebsten selbst. Im Restaurant kann ich zwar auch veganes Sushi bestellen, aber zumeist werden die Rollen ja doch auf der gleichen Unterlage wie die fischigen Varianten gerollte und mit den gleichen Messern geschnitten. Das finde ich irgendwie eklig – aber das muss jeder selber entscheiden.

Wenn ihr auch noch eine Anleitung inklusive Video wollt, wie man kinderleicht super leckeres Sushi rollt, dann schreibt das in die Kommentare. Nur wer fragt, bekommt, was er will.

Japanischer Spinatsalat mit Sesamdressing

Aber hier erst einmal das Rezept für den Japanischen Spinatsalat mit Sesamdressing.

Zutaten
450g Tiefkühlblattspinat, einfach nur aufgetaut (ihr könnt natürlich auch frischen nehmen, dann einfach kurz in kochendem Salzwasser blanchieren und anschließend mit kalten Wasser übergießen – so behält er seine schöne grüne Farbe)
3 Esslöffel Sesam
2 Esslöffel Brauner Zucker
2-3 Esslöffel Sojasoße
2 Esslöffel Tahin
2-3 Esslöffel Wasser

Zubereitung

  1. Sesamsamen in einer Pfanne ohne Öl anrösten. Vorsicht, dass der Sesam nicht verbrennt.Gerösteter Sesam für den japanischen Spinatsalat
  2. Den gerösteten Sesam, bis auf einen halben Esslöffel, in einem Mörser mittelfein bis fein mahlen.
  3. Gemahlenen Sesam in eine Schüssel geben und die restlichen Zutaten – außer Spinat – dazugeben und alles gründlich vermengen. Wenn das Dressing noch zu dickflüssig ist, macht einfach ein bisschen mehr Wasser daran. Wer es salziger mag, kann auch mehr Sojasoße verwenden.
  4. Den aufgetauten oder blanchierten Blattspinat in einer anderen Schüssel bereit halten und mit dem Dressing übergießen. Alles gut durchmengen und den Salat mindestens eine Stunde ziehen lassen.
  5. Zum Servieren den japanischen Spinatsalat  mit dem restlichen gerösteten Sesam bestreuenJapanischer Spinatsalat zu veganem Sushi

 

Wie ihr seht, alles ganz einfach. Man kann den japanischen Spinatsalat zu Sushi, als eigenen Snack oder zu vielen anderen Gerichten essen. Wenn du selbst auch einmal veganes Sushi machen willst, aber nicht genau weißt, wie das geht, dann schreib uns das in die Kommentare. Wir machen gerne ein „How to roll“-Sushi-Video für euch!

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Charolines Lieblingsdressing: Cremiges veganes Salatdressing mit Kokosmilch

Salat mit Kokosmilch-Salatdressing

Ich habe es schon einmal erwähnt – wir lieben Salat. Nicht weil er wenig Kalorien hat, sondern weil er uns einfach schmeckt und eine große Schüssel Salat mit leckerem Salatdressing bei uns zuhause zu jedem Essen dazu gehörte. Dafür gab es bei uns eigentlich nie Dessert (aber nach dem Hauptgang sind bei uns eh alle so satt, dass kein Nachtisch mehr reinpasst – Elena hat hier beim Korrekturlesen laut gelacht…Schokolade geht bei ihr immer noch rein).

Wenn wir zuhause bei unseren Eltern sind, macht natürlich Mama das beste Salatdressing. Ansonsten mag ich persönlich fast jedes Dressing, solang es nicht süß schmeckt. Nur mein eigenes Salatdressing mochte ich lange nicht. Mir wollte irgendwie nichts richtig gelingen, obwohl ich verschiedene Rezepte ausprobiert habe. Selbst das Salatdressing meiner Mutter schmeckt mir, wenn ich es selber anrühre, nicht so richtig.

Veganes Salatdressing mit Kokosmilch
Veganes Salatdressing mit Kokosmilch

Aber irgendwann habe ich ganz aus Versehen mein perfektes Lieblingsdressing kreiert. Ich weiß gar nicht mehr wie und warum, aber seither gibt es bei mir eigentlich immer nur dieses eine Salatdressing: Kokosmilch-Dressing! Und ich finde es so gut, dass ich danach jedes Mal die Reste leer löffle (oder trinke).

Meist mache ich einfachen grünen Salat (am liebsten Endivien oder Frisee) mit dem Kokos-Salatdressing an, aber es schmeckt auch zu Kichererbsen-Tomaten-Salat oder Erbsensalat. Viele sind beim ersten Geschmackstest meines Lieblingsdressings überrascht – ist da Kokosmilch drin? Ja! Genau das macht es ja so lecker. Dafür kann man ohne Probleme das Öl weglassen und spart gleich noch ein paar Kalorien. Aber genug gequatsch, jetzt wird gemixt:

Lieblingsdressing mit Kokosmilch

Zutaten
100ml Kokosmilch (mir schmeckt es am besten mit der von Aroy-d im Tetrapack)
1 Schuss weißen Essig, je nachdem wie sauer du es magst (ich liebe Melfor Essig)
1 Teelöffel Senf (ich mag Dijon oder scharfen Senf)
1/2 Teelöffel Gemüsebrühepulver (immer Telofix) oder wahlweise einfach nur Salz
Pfeffer

Kein guter Salat ohne gutes Salatdressing
Kein guter Salat ohne gutes Salatdressing

Zubereitung

  1. Alles Zutaten zusammen in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen cremig verrrühren.
  2. Salat dazu, mischen, fertig!

Tipp 1
Ich verwende keine Salatschleuder nach dem Waschen und nehme dadurch etwas Wasser vom Waschen mit ins Salatdressing. Das ist aber gar kein Problem, sondern ist im Rezept eingepreist. Bei trockenem Salat (z.B. bei Kichererbse-Tomate) gebe ich tatsächlich noch ca. 1 Esslöffel Wasser extra hinzu.

Salat mit Kokosmilch-Salatdressing
Salat mit Kokosmilch-Salatdressing

Du magst kein cremiges Salatdressing? Dann probier doch mal Elenas veganes Agaven-Senf-Dressing. Wenn du von Salat alleine nicht satt wirst – so wir wir – dann schau bei unseren veganen herzhaften Rezepte vorbei. Wir machen dich satt und gkücklich! Noch glücklicher wirst du nur, wenn du danach noch eines unser veganen Desserts und Kuchen ausprobiert. Willkommen im veganen Food Heaven!

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Sweet Asia: Gemüse Süß-Sauer mit Seitan und Gemüse

Süß-Sauer auch vegetarisch lecker

[bws_pdfprint display=“pdf,print“] Diese Woche gab es etwas, dass ich schon seit Jahren, eigentlich seit ihr aufgehört habe Fleisch zu essen, nicht mehr gegessen habe: Vegetarisches „Hühnchen“ mit Gemüse in süß-saurer Soße. Eigentlich bin ich ja eher der Thai-Curry-Typ und ziehe die thailändische und vitnamesische Küche zumeist der chineschischen vor. Das liegt erstens daran, dass es bei den Chinesesn wirklich viele fleischlastigen Gericht gibt und zum anderen daran, dass es kaum wirklich gute chinesische Restaurant gibt. Die meisten Restaurant servieren ja eh eine undefinierbare Mischküche bei der man vom Thaicurry über Bibimbap bis Sushi alles bestellen kann. Davon halte ich persönlich nicht viel. Denn nicht nur viele Köche verderben den Brei, sondern auch eine Küche, die zu viele Gerichte aus verschiedenen Nationen zuzubereiten versucht.

Nicht destotrotz ist diese Woche ein chinesisches Gericht auf meinem Teller gelandet – selbst gekocht. Ich erhebe garantiert keinen Authenzitätsanspruch auf mein Gemüse mit Seitan in süß-saurer Soße. Es ist dem chinesischen Gericht, das viele von uns kennen, angelehnt und ansonsten komplett gefreestylt. Aber es war wirklich lecker.

Veganes Gemüse mit Seitan mit süß-saurer Soße
Veganes Gemüse mit Seitan mit süß-saurer Soße

Zutaten für vegetarisches „Hühnchen“ süß-sauer
250g Vantastic Foods VEGGIE wie Hühnchen süß-sauer
oder
250g Tofu oder Seitan über nach in folgender Marinade einlegen:
4 Esslöffel veganer Sojasoße
1 Teelöffel gehackter Chillis
1 Teelöffel Ingwer
1 Teelöffel Knoblauch
2 Esslöffel Reisessig
2 Esslöffel Honig

1 rota Paprika, in Streifen geschnitten
3 kleine Pakchoy, in Streifen geschnitten
2 Möhren, in Scheiben geschnitten
1 Stange Lauch, in Ringe geschnitten
2 handvoll frische Sojasprossen

Frisches Gemüse in süss-saurer Soße
Frisches Gemüse in süss-saurer Soße

3 Esslöffel Sojasoße
3 Esslöffel Tomatenmark
3 Esslöffel fertige Süss-Sauere Soße aus dem Asiamarkt ( ich habe Chilisoße für Huhn von Three Coconut Tree verwendet. Diese ist trotz des Namens vegan)
Gemüsebrühe nach Belieben (um die Soße zu strecken oder zu verdünnen)

Kokosöl zum Anbraten

Thai Reis oder Basmati Reis

Zubereitung:

  1. Reis nach Packungsanleitung kochen (vorher immer mit kaltem Wasser abspülen)
  2. Das fertig Veggie Soja oder der selbstmarinierte Tofu/Seitan mit Kokosöl in einer großen Pfanne oder Wok anbraten. Gemüse dazugeben und weiter braten.
  3. Alle Soßenbestandteile dazugeben und gründlich vermengen. Gemüsebrühe vorsichtig dosieren, damit es nicht zu salzig wird. Wenn die Soße schon genug Würze hat, aber mehr Flüssigkeit braucht, einfach Wasser statt Gemüsebrühe hinzugeben.
  4. Wenn das Gemüse bissfest gar ist und die süß-saure Soße schön eingedickt ist, kann da alles mit Reis angerichte und serviert werden.
  5. Wie immer empfehle ich knackigen Salat dazu. Am besten mit meinem veganes Lieblingsdressing mit Kokosmilch.
Süß-Sauer auch vegetarisch lecker
Süß-Sauer auch vegetarisch lecker

Gemüse Süß-Sauer ist nicht nach deinem Geschmack? Bei unseren veganen herzhaften Rezepte ist bestimmt etwas nach deinem Geschmack dabei. Und schau auch mal bei unseren veganen Desserts und Kuchen vorbei, denn unsere vegane Schokomousse, veganes Maracuja-Tiramisu oder vegane Donauwelle solltest du dir nicht entgehen lassen.

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Tolle Rolle: Veganer Falafel Dürüm mit Sesamsoße

Alles selbst gemacht - veganer Falafel Dürüm

[bws_pdfprint display=“pdf,print“] Veganer Falafel Dürüm fällt zwar streng genommen unter Fast Food, aber unter die gesunde Kategorie. Und wenn man sie auch noch selber macht, kann man absolut sicher sein, dass die Falfal Dürum erstens auch wirklich gesund sind und zweitens auch 100% vegan. Ich finde es immer etwas fragwürdig was die Verkäufer in der Dönerbude mit der Zange schon angefasst haben, mit der sie meinen veganen Falafel Dürüm belegen.

Veganer Falafel Dürum mit Sesamsoße
Veganer Falafel Dürum mit Sesamsoße

Hier also mein Lieblingsrezept für den perfekten veganen Falafel Dürüm – einmal in der Fast Food- und einmal in der All-Homemade-Version.

Rezept für veganen Falafel Dürüm (Express-Variante)

Zutaten
1 Dürüm Fladenbrot aus dem türkischen Supermarkt
1 Falafel Fertigmischung von Ener Bio (schmeckt mir bisher am besten)
Frischer Rotkohl, sehr fein geschnitten
1 Tomaten, fein gewürfel
1 Salatgurken , klein gewürfelt
1 Eisbergsalat, in Streifen geschnitten
1 Humus, fertig aus dem Supermarkt
1 Sesam Soße (Tahinisoße), fertig aus dem türkischen Supermarkt
1 Bund Blattpetersilie, gschnitten oder gerupft

Fladenbrot für vegane Falafel Dürüm
Fladenbrot für vegane Falafel Dürüm

Optional:
Scharfe Soße
Pepperoni
Gebratene Aubergine, gewürfelt oder in Streifen
Gebratene Zucchini, gewürfelt oder in Streifen

Zubereitung:

  1. Falafel nach Packungsanweisung zubereiten
  2. Fladenbrot mit Humus bestreichen und alles an Salat und Gemüse (außer Blattpetersilie) darauf platzieren.
  3. Danach  die ferigen Falafel (ich zerdrücke sie leicht, damit sie flach statt rund sind) darauf setzen und die Tahinisoße nach Belieben darüber geben.
  4. Zum Schluss noch die Blattpetersilie darauf streuen.
  5. Fladenbrot unten einschlagen und dann jeweils die Seiten zur Mitte klappen.
  6. Damit das Ganze beim Essen besser zusammenhält, wickle ich das gepackte Fladenbrot in Alufolie, bzw. in Butterbrot oder Backpapier (ist umweltfreundlicher), so bleiben auch die Finger sauber.
Schmeckt immer – veganer Falafel Dürüm
Schmeckt immer – veganer Falafel Dürüm

 

Und hier das veganes Falafel Dürüm-All-Homade-Rezept für Genießer:

Zutaten für 4 Fladenbrot
400 g Mehl
200 ml Wasser
3 EL Olivenöl
1 TL Salz

Zubereitung der Fladen:

  1. Alle Zutaten vermengen und den Teig 5-10 Minuten kneten. Er sollte schön elastisch sein, aber nicht mehr kleben, wenn man den Finger hineinsteckt.
  2. Den Teig in eine dicke „Wurst“ rollen und in vier gleich große Stücke aufteilen.
  3. Alle vier Teigstücke in klein Kugeln formen, mit einem Küchentuch abdecken und für 30 min ruhen lassen.
  4. Anschließend den Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte mit einem Nudelholz dünn ausrollen.
  5. Die ausgerollten Fladen nacheinander in einer erhitzen Pfanne OHNE Öl von jeder Seite ausbacken 1-2 Minuten.

Zutaten für die Falafelbällchen (4 Portionen)
200 g getrocknete Kichererbsen (oder aus der Dose)
1 Zwiebel, gewürfelt
4 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
½ Bund Petersilie, gehackt
2 Teelöffel Korianderpulver (oder frischer Koriander nach Belieben)
Salz und Pfeffer
1 Teelöffel Backpulver
Öl zum frittieren bzw. braten
2 Esslöffel Mehl

Kichererbsen für selbstemachte vegane Falafelbällchen
Kichererbsen für selbstemachte vegane Falafelbällchen

Zubereitung der Falafel:

  1. Kichererbsen über Nacht in reichlich Wasser quellen. Anschließend abtropfen lassen und weich kochen. (oder Kichererbsen aus der Dose verwenden)
  2. Kichererbsen, Knoblauch, Zwiebel, Petersilie und Koriander in den Mixer geben und fein zerkleinern.
  3. Das Ganze mit Korianderpulver, Salz und Pfeffer würzen und mit Mehl und Backpulver verkneten.
  4. Etwa Walnuss große Bällchen formen und in Öl frittieren oder in einer Pfanne mit ausreichend Öl von allen Seiten goldbraun anbraten.
Goldbraun und herrlich duftend: unsere Falafelbällchen für den veganen Falafel Dürüm
Goldbraun und lecker: unsere Falafelbällchen für den veganen Falafel Dürüm

Restliche Zutaten für deinen veganen Falafel Dürum:
Frischer Rotkohl, sehr fein geschnitten
1 Tomaten, fein gewürfel
1 Salatgurken , klein gewürfelt
1 Eisbergsalat, in Streifen geschnitten
1 Humus, fertig aus dem Supermarkt
1 Sesam Soße (Tahinisoße), fertig aus dem türkischen Supermarkt
1 Bund Blattpetersilie, gschnitten oder gerupft

Optional:
Scharfe Soße
Pepperoni
Gebratene Aubergine, gewürfelt oder in Streifen
Gebratene Zucchini, gewürfelt oder in Streifen

Zubereitung des veganen Falafel Dürüm aus allen selbstgemachten Komponenten:

  1. Fladenbrot mit Humus bestreichen und alles an Salat und Gemüse (außer Blattpetersilie) darauf platzieren.
  2. Danach  die Falafelbällchen (ich zerdrücke sie leicht, damit sie flach statt rund sind) darauf setzen und die Tahinisoße nach Belieben darüber geben.
  3. Zum Schluss noch die Blattpetersilie darauf streuen.
  4. Fladenbrot unten einschlagen und dann jeweils die Seiten zur Mitte klappen.
  5. Damit das Ganze beim Essen besser zusammenhält, wickle ich den gepackten veganen Falafel Dürüm in Alufolie, bzw. in Butterbrot oder Backpapier (ist umweltfreundlicher), so bleiben auch die Finger sauber.
Alles selbst gemacht - veganer Falafel Dürüm
Alles selbst gemacht: unser veganer Falafel Dürüm mit Sesamsoße

Veganer Falafel Dürüm ist nicht so deins? Kein Problem, wir haben noch jede Menge andere vegane herzhafte Rezepte  für dich, damit dein Magen nie mehr knurrt. Schau dir auch unsere vegane Desserts und Kuchen, denn etwas Süßes geht doch immer noch rein.

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Hast du unseren veganen Falafel Dürum ausprobiert? Hat alles geklappt? Oder hast du noch Fragen dazu? Dann schreib uns gerne einen Kommentar oder eine Nachricht. Wenn du unseren veganen Falafel Dürüm nachgemacht hast, zeige uns deine Variante auf Instagram, indem du uns mit @the_ec_way oder #theecway taggst. Oder lade ein Foto deines fertigen Gerichts bei unserem Pinterest-Pin hoch. Wir sind schon super gespannt auf deine kulinarischen Erfahrungen und Werke.

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Bunt & lecker: Vegane Quiche mit Gemüse

Vegane Quiche schmeckt einfach lecker

[bws_pdfprint display=“pdf,print“] Ich liebe vegane Quiche. Sie ist schnell und einfach gemacht. Schmeckt super und vollgepackt mit frischem Gemüse ist sie auch noch gesund. Egal, ob für Gäste oder einfach nur für mich und meine Familie, vegane Quiche gibt es bei uns absolut regelmäßig. Damit es nicht langweilig wird, variiere ich mit den Gemüsesorten und den Böden. Ein Muss dazu: grüner Salat. Zumindest für Elena und mich, aber bei uns, bzw. schon bei unseren Eltern, gibt/gab es eigentlich immer eine große Schüssel Salat zum Essen. Die wird einfach in die Mitte des Tischs gestellt und alle (die wollen) essen daraus. Manche mögen das unhygienisch finden. Ich mag das. Das macht das gemeinsame Essen irgendwie gemütlicher. Gott sei Dank habe ich tolle Freunde, mit denen wir das genauso machen können.

Bunte vegane Quiche mit extra viel Gemüse
Bunte vegane Quiche mit extra viel Gemüse

Hier nun also mein Lieblings-Rezept für vegane Quiche. Die Gemüsesorten kannst du nach Lust und Laune austauschen und ergänzen. Für den Boden gibt es drei Varianten: wenn ich Zeit habe, mache ich ihn selbst nach einem glutenfreien Rezept von Oh She Glows, wenn es schnell gehen muss, nehme ich die Backmischung „Dinkel-Quiche“ von demeter (Bauck Hof) und bereite sie in der veganen Variante zu und wenn es blitzschnell gehen muss, greife ich zum fix und fertigen Quicheboden von Tante Fanny – der ist auch vegan!

Zutaten für die vegane Quiche

eingeölte Quicheform Ø 26cm

Boden: (nach Rezept von Oh She Glows)
1 Esslöffel Leinsamen, gemahlen -> mit 3 EL Wasser für mindestens 30 Minuten quellen lassen
1 Tasse gemahlene Mandeln
1 Tasse Buchweizenmehl
1 Teelöffel Oregano
1/2 Teelöffel Salz
1 Esslöffel natives Kokosnussöl

ca. 100ml Wasser

Füllung:
400g Naturtofu
150-200ml Soja-Sahne (oder Hafer-, Reis-, Kokos-, etc.-Sahne)
1 Stange Lauch, in Ringe geschnitten
250g Champignons, geviertelt
2 mittelgroße Süßkartoffeln, gewürfelt
200g Blattspinat
150g getrocknete Tomaten, gewürfelt
3 Esslöffel Hefeflocken
Zum Würzen: Gemüsebrühepulver (oder nur Salz & Pfeffe

r), Oregano, Chilli
1 Esslöffel Rapsöl zum Anbraten

Zubereitung

  1. Boden: Alle Zutaten vermengen und den Teig in die Quicheform geben. Mit den Fingern von der Mitte nach außen platt drücken und am Rand hochziehen. Boden mit der Gabel einstechen und für ca. 15 Minuten bei 175°C Umluft backen.

    Vegane Quiche mit fertigem Boden von Tante Fanny
    Vegane Quiche mit fertigem Boden von Tante Fanny
  2. Füllung: Pfanne mit Öl erhitzen und das Gemüse darin leicht anbraten. Härteres Gemüse zuerst, schneller garendes Gemüse, wie z.B. den Blattspinat zuletzt.

    Pfeffer für die Füllung der veganen Quiche
    Pfeffer für die Füllung der veganen Quiche
  3. Tofu zusammen mit der Soja-Sahne in den Mixer geben (oder den Stabmixer benutzen) und zu einer cremig-sämigen Masse verarbeiten. Sahne lieber nach und nach zugeben, damit es nicht zu flüssig wird. Wenn die Masse zu fest ist, mehr Sahne dazugeben.
  4. Fertige Soja-Creme zum Gemüse geben. Hefeflocken und Gewürze dazu. Alles vermengen, kurz zusammen garen und abschmecken.

    Füllung auf dem Quicheboden verteilen - vegane Quiche
    Füllung auf dem Quicheboden verteilen. Die vegane Quiche ist fast fertig.
  5. Die fertige Füllung auf den Quicheboden geben, schön gleichmäßig verteilen und zusammen noch einmal in den Ofen schieben, bis die Füllung und der Rand schön braun sind – ca. 35 Minuten bei 190°C. Fertig ist deine vegane Quiche.
  6. Vor dem Servieren 10-15 Minuten abkühlen lassen – dann lässt sie sich besser schneiden und zerfällt nicht so leicht. Guten Appetit!
Vegane Quiche schmeckt einfach lecker
Vegane Quiche nit buntem Gemüse schmeckt einfach lecker

Tipp 1
Der fertige Quicheboden von Tante Fanny muss nicht vorgebacken werden. Die Fertigmischung von Demeter nach Packungsanleitung zubereiten. Am besten und glutenfrei ist die vegane Quiche aber nur mit dem selbstgemachten Boden.

Tipp 2
Du bist völlig frei, welche Gemüsesorten du in deine vegane Quiche wirfst. Achte nur darauf, dass die Stücke nicht zu groß sind, damit sie gleichmäßig durchgaren. Auch von zu viel Gemüse würde ich abraten, sonst fällt deine vegane Quiche beim Schneiden und Servieren auseinander (schmeckt trotzdem, ist aber nicht so schön).

Tipp 3
Ich empfehle zur veganen Quiche unbedingt Salat dazu – am liebsten irgendein knackig grüner. Natürlich mit meinem veganem Lieblingsdressing mit Kokosmilch.

Du möchtest nach deiner veganen Quiche noch etwas Süßes? Dann schau doch nochmal bei unseren veganen Desserts und Kuchen vorbei. Wir haben auch noch jede Menge weitere vegane herzhafte Rezepte  für dich. Nicht verpassen!

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Figurkiller Mitbewohner

Salat statt Fast Food kann auch glücklich machen

Wer nicht alleine, sondern zusammen mit einem Mitbewohner lebt, der hat es im Kampf um die Figur doppelt schwer. Zumindest, wenn dein Mitbewohner ein Figurkiller ist. So wie meiner, der essen kann, was er will und nicht zunimmt. Und es wird noch schwerer, wenn dieser Mitbewohner nicht nur die Wohnung mit dir teilt, sondern dein Leben.

Was da ist, wird gegessen
Als ich noch alleine gewohnt habe, konnte ich meinen täglichen Ernährungsplan gestalten wie Ich wollte. Ich habe damals festgestellt, dass die beste Art der Diät für mich ist, einfach gar nicht erst Dinge zu kaufen, die ich nicht essen will, bzw. soll. Wenn ich keine Chips oder sonstigen Naschkram im Haus habe, kann ich ihn auch nicht essen. Die beste Null-Diät überhaupt. Im Gegenzug gehöre ich zu den Menschen, die garantiert nicht widerstehen können, irgendetwas Leckeres aufzuessen, solange sie wissen, dass es sich in der gleichen Wohnung befindet. Wenn ich auf dem Sofa sitze und weiß, dass in der Küche noch ein Rest vom schmackhaften Abendessen steht, wird es diese Portion hundertprozentig nicht mehr geben, wenn ich ins Bett gehe. Egal, wie satt ich vom Abendessen bin. Was da ist, kommt weg. So einfach ist das bei mir. Ich bin darauf nicht sonderlich stolz. Aber hey, ist die Erkenntnis der eigenen Schwäche nicht der erste Schritt um sie zu überwinden? Ich habe einmal gelesen, dass irgend ein Promi aus diesem Grund seine Essenreste mit Spülmittel übergießt, um sie ungenießbar zu machen. Kann man natürlich machen. Funktioniert bestimmt auch. Halte ich persönlich aber für pure Essensverschwendung und aus diesem Grunde für ökologisch und moralisch nicht vertretbar.

Gesund essen, wenn der Figurkiller Mitbewohner Fast Food schlemmt

Das Alles-Nichts-Prinzip
Ich habe mir daher damals angewöhnt, nichts zu kaufen und in meinen Kühlschrank oder Schränke zu packen, was ich nicht guten Gewissens essen kann. Hat jahrelang super funktioniert. Bis ich mit meinem Freund zusammengezogen bin. Meinem Freund, der den Stoffwechsel einer Rakete hat. Nichts setzt an, alles wird sofort verbrannt. Dass er Schokolade und Süßkram liebt, ist nicht mein Problem, denn ich habe (Gott sei Dank) von Natur aus keinen süßen Zahn. Schokolade kann in meinem Kühlschrank wochenlang liegen, ohne dass ich auch nur in Versuchung gerate sie zu essen. Das würde Elena zum Beispiel nie passieren. So verschieden können Geschwister sein.

Figurkiller Mitbewohner: Futterneid schon beim Frühstück

Mein Untergang
Aber mein Figurkiller Freund isst auch noch regelmäßiger und mehr als ich. Wo mir früher Mittagessen und Abendessen ausgereicht haben, isst mein Freund noch Frühstück und Zwischenmahlzeiten. Und wenn mir ein Salat reicht, will er einen Teller Pasta. Und das ist der erste Schritt zu meinem Untergang. Dramatisch gesprochen. Denn wenn er lecker Pasta, Pizza, Curry oder Burrito (ihr seht wohin das führt) isst, dann will ich das auch. Dann kann ich nicht einfach nur einen Salat essen. Kann ich nicht. Man kann mir jetzt vorwerfen, dass ich einfach nicht genug Willensstärke habe und vermutlich ist dem auch so, wenn es um Essen geht, dass in meinem Beisein verzehrt wird. Deswegen habe ich auch einen Heidenrespekt, bzw. kopfschüttelndes Unverständnis für alle Models und Normalsterblichen da draußen, die im Restaurant einfach nur einen kleinen Salat essen, während alle um sie herum Pizza, Burger oder sonst was verdrücken. Das ist mir wirklich ein Rätsel.

Ein ständiges Auf und Ab
Also, was ist die Lösung des, bzw. meines Problems. Ganz ehrlich, keine Ahnung. Ich habe in all der Zeit, die ich nun mit meinem Freund zusammen wohne, noch keinen wirklich Ausweg gefunden. Es gibt Zeiten, da funktioniert meine Selbstbeherrschung besser und es gibt welche, da komme ich nicht gegen meine Gelüste an. Deswegen versuche ich nicht mehr dagegen zu Kämpfen, sondern mich im Mittel gesund und ausgewogen zu ernähren. Gott sei Dank ist mein Freund auch Vegetarier und isst gerne Gemüse und Co. (Nur mit Salat muss ich ihm nicht kommen), sodass wir uns generell schon gesund ernähren. Alles andere versuche ich über die Portionsgrößen und Kochmengen (wer so kocht, dass keine Rest bleiben, kann diese auch nicht essen) zu steuern.

Wie ist das bei euch? Habt ihr auch so einen Figurkiller als Mitbewohner und könnt leckerem Essen nicht widerstehen? Oder seid ihr die Selbstbeherrung in Person? Oder habt ihr gar einen Wohnungsgenossen, der mit euch zusammen ein bestimmtes Fitness- und Ernährungskonzept durchzieht? Ich bin gespannt auf eure Kommentare.

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Mehr Power durch Protein – brauche ich das?

Ohne Eiweiß-Shakes kein Muskelaufbau – oder?
Heute geht es um ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt. Es geht um Eiweiß- oder auch Protein-Pulver. Viele in meinem Bekanntenkreis, vor allem Männer, die Sport (insbesondere auch Kraftsport) betreiben, trinken regelmäßig Eiweißshakes zur Unterstützung des Muskelaufbaus. Auch in Fitnessstudios werden Proteinshakes beworben und verkauft. Aber was steckt dahinter und braucht man sie wirklich?

Brauche ich wirklich Protein-Shakes?
Ohne Umschweife und lange Rede kann ich sagen, dass alle, die sich ohne Einschränkungen normal und ausgewogen ernähren, kein Eiweiß in Form von Shakes, Riegel oder Ähnlichem ergänzen müssen. Fitnessstudios machen mit solchen Produkten lediglich ordentlich Umsatz, notwendig sind sie für die meisten Sportler aber nicht. Im Gegenteil, häufig nehmen Menschen zu viel Eiweiß am Tag zu sich. Und soll ich dir etwas verraten? Zu viel Eiweiß kann vom Körper in Fett umgewandelt und eingelagert werden. Die meisten Hobbysportler können sich das Geld für Proteinpulver und -shakes also sparen.

Eiweißshakes und Proteinriegel sind nicht nötig
Eiweißshakes und Proteinriegel sind für die meisten Menschen nicht nötig – wer es doch braucht, sollte auf die Inhaltsstoffe achten

Wie viel Protein brauche ich täglich?

Der Mensch hat einen täglichen Eiweißbedarf von ca. 0,8 – 2 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht:

Nicht-Sportler                    0,8 – 1,0  Gramm
Ausdauersportler               1,2 – 1,5   Gramm
Schnellkraftsportler          1,5 – 1,7   Gramm
Kraftsportler                      1,5 – 2,0   Gramm
Quelle: Sporternährung, Peter Konopka, 2001

Dabei ist zu beachten, dass man besonders auf die biologische Wertigkeit des Eiweißes achten sollte. Die biologische Wertigkeit gibt dabei an, wie viel des zugeführten Eiweiß’ in Körpereiweiß umgewandelt werden kann.

Tierisches Eiweiß/Biologische Wertigkeit
Vollei                           100
Rindfleisch                 92 – 96
Fisch                            94
Milch                           88
Edamer Käse             85
Schweizer Käse         84

Pflanzliches Eiweiß/Biologische Wertigkeit
Soja                             84
Grünalgen                 81
Roggen                       76
Bohnen                      72
Reis                            70
Kartoffeln                 70
Brot                            70
Linsen                        60
Weizen                      56
Erbsen                       56
Mais                           54
Quelle: Sporternährung, Peter Konopka, 2001

Proteingemisch/Biologische Wertigkeit
Bohnen & Mais              101
Milch & Weizen             105
Vollei & Weizen             118
Vollei & Milch                120
Vollei & Kartoffeln        137
Quelle: Sporternährung, Peter Konopka, 2001

Wenn du dich ausgewogen ernährst und auch Fisch, Fleisch, Milch etc. auf dem Speiseplan stehen, deckst du deinen Eiweißbedarf damit ohne Probleme.

Eiweiß aus Vollei hat eine hohe biologische Wertigkeit
Eiweiß aus Vollei hat eine hohe biologische Wertigkeit – für Veganer natürlich keine Option

(Sportliche) Veganer aufgepasst
Schwieriger kann es hingegen werden, wenn du auf bestimmte Lebensmittel verzichtest. Ich selbst bin hier ein gutes Beispiel. Ich esse kein Fleisch, da ich 90% aller Fleischprodukte nicht mag. Und auf die letzten 10% kann ich getrost ebenfalls verzichten und das mache ich schon sehr lange. Leider reagieren sowohl meine Haut, als auch mein Magen seit geraumer Zeit sehr negativ auf Milchprodukte, weshalb ich Anfang des Jahres meine Nahrung auf komplett vegan umgestellt habe. Seither geht es meinem Bauch prima und meine Haut ist besser denn je. 
Auch mit veganer Ernährung kann man seinen Eiweißbedarf noch ganz gut decken. Die Tabelle oben zeigt schließlich, dass auch genügend pflanzliche Eiweiße zur Verfügung stehen. Schwierig wird es erst dann, wenn man, wie ich, an einer Schilddrüsenerkrankung leidet und Hormone in Form von Tabletten einnimmt. Denn dann sollte Soja eher selten verzehrt werden (Soja hemmt die Wirkung der Tabletten). Das macht die Sache mit dem pflanzlichen Eiweiß doch etwas schwieriger. 

Ich brauche Proteinshakes
. Das Zusammenspiel meines Veganismus und meiner Schilddrüsenerkrankung führt dazu, dass ich tatsächlich zu den Personen gehöre, die Eiweiß mit Shakes ergänzen müssen und ich hasse es. Für mich gibt es wenig Widerlicheres als Proteinpulver. Ich benutze aufgrund der biologischen Wertigkeit eine Mischung aus Reis- und Erbsenprotein (70:30). Das Ganze kommt bei mir zusammen mit Obst in den Mixer, sonst ist es nämlich ungenießbar. Für zwischendurch und wenn der Protein-Obst-Smoothie mal wieder gar nicht geht, habe ich Proteinriegel. Hier esse ich lediglich die D’s Naturals No Cow Bar (Raspberry Truffle). Auch diese haben eine gute biologische Wertigkeit und sind die einzigen, die mir auch sonst von der Zusammensetzung einigermaßen zusagen.

Linsen, Bohnen und Soja sind gute pflanzliche Protein-Lieferanten
Linsen, Bohnen und Soja sind gute pflanzliche Protein-Lieferanten – nicht nur für Veganer

Erst rechnen, dann shaken
Meine Empfehlung ist daher, erst einmal auszurechnen, wie viel Eiweiß du tatsächlich pro Tag benötigt und etwas genauer darauf zu achten, welche biologische Wertigkeit die Lebensmittel haben, die du zu dir nimmst. Denn in den allermeisten Fällen kannst du auch wunderbar ohne Proteinpulver, -shakes, -riegel auskommen. So sparst du Geld und kannst, statt der teilweise ungesunden und unappetitlichen Proteinshakes und -riegel, lieber Dinge essen, die tatsächlich schmecken. Wenn du dennoch unbedingt Proteinshakes trinken möchtest oder deine Rechnung ergeben hat, dass du welche brauchst, achte bei der Zusammensetzung des Pulver auf eine möglichst hohe biologische Wertigkeit und dass es so wenig unnötig ungesunde Zusatzstoffe (Süßstoffe, Bindemittel, etc.) wie möglich enthält (auch wenn das leider zumeist zu Lasten des Geschmacks geht).

Du suchst nach proteinreichen Rezepten? Wie wäre es mit unserer veganen Protein-Bowl mit Früchten oder unserem herzhaften Kichererbsen-Snack. Bei unseren Rezepten wirst du garantiert fündig (nur Fleisch suchst du dort vergebens).

Solltest du Fragen zu diesem Thema haben oder Hilfe bei der Berechnung benötigen, kannst du mir gerne eine Nachricht schreiben. Welches Proteinpulver benutzt du und könnt du es weiter empfehlen? Ich freue mich immer über neue Tipps.

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